Die Liebe zum Bossa Nova entdeckte Jenny Chi am Ende ihrer Teenagerjahre und wurde sofort erfasst von seiner melancholischen und sehnsüchtigen Stimmung. Auf der Gitarre spielte sie die Lieder nach und sang dazu die Melodien von João Gilberto, Tom Jobim und Chico Buarque. Zu dieser Zeit hatte sie bereits Unterricht in klassischem Gesang und Jazzgesang, sowie in kubanischer und brasilianischer Perkussion genossen. 1998 verbrachte Jenny Chi ein halbes Jahr in Brasilien, um die Stimmung dieses Landes in ihren Gesang und ihre Musik aufzunehmen. Nach der Rückkehr in die Schweiz gründete die China-Schweizer Sängerin zusammen mit zwei Musikerfreunden ihre eigene Bossa-Nova-Band Jenny Chi & ChiBossa. Inzwischen ist die Formation zu einem Quartett angewachsen.
Ademir Cândido stammt aus Porto Alegre, dem Süden Brasiliens. Seine Karriere begann er zuerst mit Schlagzeug bis er später ganz zur Gitarre wechselte. Als gefragter Musiker spielte er mit brasilianischen Grössen wie Nana und Dori Caymmi, Elza Soares, Maria Creuza, Leni Andrade, Fafa de Belem und Diana Miranda. Heute begleitet er diverse Projekte mit seinem virtuosen Gitarrenspiel und ist mit seinen eigenen Projekten Samambaia und Choro Alegre unterwegs.
Ralph Sonderegger studierte Gitarre bei Philipp Schaufelberger (Jazz) und Claudio Mermoud (Flamenco) und besuchte den Theorieunterricht und Workshops an den Jazzschulen Luzern und Zürich. Am Kontrabass ist er Autodidakt. Nebst ChiBossa spielt er in Gabriela Krapfs Lobith, bei Sarda und in diversen Jazz-Projekten.
Eduardo Costa stammt aus dem Staat Para in Brasiliens Norden. Als Perkussionst und Schlagzeuger ist er gleichermassen daheim in Jazz, Bossa Nova, Choro, Baião und Samba. Eduardo hat unter anderem in den Bands von Elza Maria, Diana Miranda und Leny Andrade gespielt. Zudem ist er seit Jahren in den Projekten des braslianischen Saxophonisten und Klarinettisten Rodrigo Botter Maio aktiv.